Wenn die Migräne das Leben lahm legt

Kopfschmerzen kennt jeder Mensch, sie sind lästig und sind natürlich mit Schmerzen verbunden. Meist verschwinden sie nach kurzer Zeit wieder. Doch bei den Kopfschmerzen gibt es auch noch eine Steigerung, nämlich die Migräne. Unter Migräne leiden weltweit rund 8 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen. Die Leidensgeschichte kann je nach Mensch sehr unterschiedlich ausfallen.

Das unterscheidet Kopfschmerzen von einer Migräne

Sicherlich werden sich einige Leser fragen, in was unterscheiden sich Kopfschmerzen und eine Migräne? Der wesentliche Unterschied zwischen Kopfschmerzen und einer Migräne ist der Schmerz, dieser ist nämlich bei einer Migräne wesentlich stärker. Hier kann es zu einem starken pochen und einem hämmern im Kopf kommen. Diesen Schmerzen im Kopf können einseitig entstehen oder auch über den gesamten Kopf ausstrahlen. Zumal es bei einer Migräne nicht nur zu starken Schmerzen kommen kann, sondern auch zu weiteren Symptomen. So kann es infolge der Schmerzen auch zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Letztlich können die Schmerzen bei einer Migräne so stark sein, dass ein normales Leben während der Attacke nicht möglich ist. Oftmals müssen sich Betroffene während der Attacke ausruhen, nicht selten weil die Betroffenen während der Attacke auch unter einer starken Lichtempfindlichkeit leiden. Im Vergleich zu Kopfschmerzen gibt es bei der Migräne noch einen weiteren gravierenden Unterschied. Dieser Unterschied betrifft die Dauer der Migräne. Hier kann eine Migräne von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen andauern.

Die Behandlung einer Migräne

Bei der Behandlung der Migräne setzt man in der Medizin vor allem auf Medikamente. Die Behandlung richtet sich hierbei direkt an die Ursache der Migräne und an den Symptomen. Gerade für die Betroffenen ist ein ganz wichtiger Faktor bei der Behandlung, die Linderung der Schmerzen. Hier setzt man bei der Behandlung unter anderem sogenannte Triptane ein. Kommt es noch zu einer starken Übelkeit, so werden hier bei der Behandlung auch Antiemetika eingesetzt. Diese Art der Behandlung ist bei der Migräne aber nur ein Aspekt. Neben der Behandlung einer akuten Migräne, geht es nämlich auch um die Vorbeugung. Das Ziel ist hierbei, durch Ausschaltung der möglichen Faktoren die eine Migräne auslösen, hier eine Migräne zu unterbinden oder zumindest sie in der Stärke zu mildern. Wie die Betroffenenzahlen deutlich machen, sind gerade Frauen häufiger von der Migräne verbunden. Das hat den Hintergrund, dass ein möglicher Auslöser der Migräne auch die Hormone sind. Hier kann es durch ein Absenken vom Östrogenspiegel zu einer Auslösung einer Migräne kommen. Hier setzt man bei der Vorbeugung darauf, dass zum Beispiel sich der Hormonspiegel sich immer in einem Gleichgewicht sich befindet. Natürlich gibt es aber auch andere Faktoren, die eine Migräne auslösen können. Dazu zählen Umwelteinflüsse oder aber auch Stress. Ist der Stress, zum Beispiel aufgrund vom Beruf die Ursache für die Migräne, so geht es hier bei der Vorbeugung um einen Abbau von Stressfaktoren. Mögliche Formen vom Abbau, sodass es nicht mehr zu einer Bildung von Stress kommt, können Sport oder aber auch spezielle Entspannungsübungen sein. Hier sollte man sich von seinem Arzt beraten lassen, welche Maßnahmen helfen können. Generell sollte man einen Arzt frühzeitig aufsuchen, wenn man das Gefühl hat, dass es sich um keine normalen Kopfschmerzen mehr handelt.

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